Die Ursache von Husten, Schnupfen und Co.: Wie erkältet man sich?

„Zieh dich bloß warm an, sonst erkältest du dich noch…“: Diesen Satz hat wahrscheinlich jeder einmal so oder ähnlich zu hören bekommen. Trotzdem hat ein Erkältungsinfekt nicht zwangsläufig etwas mit Kälte zu tun. Was sind die Ursachen einer Erkältung?

Erkältungsviren sind meistens die Ursache für grippale Infekte, sie tummeln sich oft auf Haltegriffen in Bussen.

Wie erkältet man sich? Erkältungsviren werden oft dort übertragen, wo viele Menschen hinfassen, zum Beispiel über Haltegriffe in Bussen.

Die Ursache von Erkältungen: Meist sind es Erkältungsviren

Die Antwort auf die Frage: „Wie erkältet man sich?“, ist ziemlich eindeutig: Bei Erkältungen (grippaler Infekt) sind es vor allem Viren, die in den Körper eindringen und Erkältungssymptome auslösen. Ob wir nach Kontakt mit Erregern auch tatsächlich krank werden, hängt von der Menge der Viren und von unserem Immunsystem ab. In nur wenigen Fällen sind Bakterien die Ursache von Erkältungen. Allerdings kann es als Komplikation einer viralen Infektion zusätzlich zu einer bakteriellen Infektion kommen – einer sogenannten Super- oder Mischinfektion. In der Regel verläuft eine Superinfektion heftiger als eine „einfache“ virale Erkältung und dauert deutlich länger.

Ein höheres Erkältungsrisiko haben

  • chronisch erkrankte Menschen,
  • Kinder und
  • bestimmte Berufsgruppen wie Erzieherinnen, Krankenpfleger oder Flugbegleiter.

Zur Vorbeugung von Erkältungen sollten vor allem diese Personen Maßnahmen ergreifen, um sich vor einer Infektion mit Erkältungsviren zu schützen und darüber hinaus die köpereigene Abwehr zu unterstützen.

 

Welche Viren verursachen Erkältungen?

Über 200 verschiedene Viren kommen als Auslöser für Erkältungen infrage.

  • Circa 30 bis 50 Prozent aller Erkältungen werden durch Rhinoviren verursacht. Damit sind diese Viren die häufigste Ursache für grippale Infekte.
  • Für circa 10 bis 15 Prozent der Erkältungen sind humane Corona-Viren verantwortlich.
  • Circa 5 bis 10 Prozent werden von Metapneumoviren ausgelöst.

Auch das Respiratory-Syncytical-Virus (RSV), Parainfluenzaviren, Adeno- und Enteroviren sowie weitere unbekannte Viren spielen eine Rolle als Auslöser für eine Erkältung. Gegen Erkältungen gibt es aufgrund der vielen verschiedenen Erreger im Gegensatz zur Grippe keine Impfungen.

 

Ursache der Erkältung: Wie man sich ansteckt

Doch wie gelangen die Viren in unseren Körper? Meist stecken wir uns bei anderen Menschen an. Gerade bei kalten Temperaturen sammeln sich viele Leute in beheizten Räumen. Daher ist die Ansteckungsgefahr im Winter besonders groß.

Erkältungs- und Grippeviren können über verschiedene Wege der Infektion in den Körper eindringen:

  • Bei der Tröpfcheninfektion gelangen Erreger von Erkältungskrankheiten über die Luft von Mensch zu Mensch. Zum Beispiel, wenn wir niesen oder husten, fliegen die kleinen Partikel durch die Luft.
  • Bei einer Schmierinfektion, dem häufigsten Übertragungsweg von Erkältungsviren, werden die Erreger indirekt durch Kontakt mit verunreinigten Gegenständen wie Türklinken oder Haltegriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln übertragen. Wir fassen uns tagsüber sehr häufig unbewusst mit den Händen an die Nase und transportieren somit die Erreger zur Haupteintrittspforte für Erkältungsviren – nämlich der Nase.

Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Symptome, liegt bei einer Erkältung bei ein bis drei Tagen. In dieser Zeit ist ein Infizierter bereits für andere Personen ansteckend.

 

Eine geschädigte Nasenschleimhaut ist Eintrittspforte für Viren

Unsere Atemwege in Nase und Rachen sind von einer schützenden Schleimhaut ausgekleidet. Eine gesunde Nasenschleimhaut fängt Krankheitserreger im Idealfall mithilfe feiner Härchen und einem zähen Nasensekret ab, bevor sie die Zellen der Nasenschleimhaut infizieren können. Vor allem im Winter ist die Nasenschleimhaut jedoch häufig zu trocken und kann daher ihre natürliche Abwehrfunktion nicht mehr richtig wahrnehmen.

Das sind die Ursachen:

  • Im Winter und Herbst schränkt Kälte die natürliche Abwehrfunktion der Nasenschleimhaut ein. Kälte ist zwar keine direkte Ursache von Erkältungen. Dennoch tritt ein grippaler Infekt eher auf, wenn wir frieren. In der Nase bewirkt Kälte, dass die Nasenschleimhaut sich zusammenzieht, wodurch sie weniger durchblutet wird. Dadurch sind weniger Abwehrzellen zur Stelle, um die Erkältungsviren an deren Haupteintrittspforte zu bekämpfen.
  • Zusätzlich entzieht die trockene Heizungsluft der Nasenschleimhaut Feuchtigkeit. Ist die Schleimhaut trocken und gereizt, kann sie ihrer natürlichen Abwehrfunktion nicht mehr so gut nachgehen und das Risiko für das Auftreten von Erkältungssymptomen steigt.
  • Durch Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung oder Tabakrauch kann die Nasenschleimhaut zusätzlich gereizt werden.

Wie algovir® gegen die Ursachen der Erkältung wirkt

Unsere Nase ist die Haupteintrittspforte für Viren. Mithilfe des Erkältungssprays algovir® können Sie Ihre Nase bei der Abwehr von Erkältungsviren unterstützen. In algovir® ist der Wirkstoff Carragelose® enthalten, der aus Rotalgen gewonnen wird. algovir® bildet einen feuchtigkeitsspendenden Schutzfilm, der durch die Carragelose® auf der Nasenschleimhaut verbleibt und als physikalische Barriere gegen die Erkältungsviren dient. Die Viren verfangen sich in der Carragelose®-Schicht und werden so daran gehindert, gesunde Schleimhautzellen zu infizieren. Der Ausbruch der Erkältung kann bei frühzeitiger Anwendung verhindert werden.